donum vitae
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Hilfe für Frauen in Not (veröffentlicht am 11. Juni 2010 auf badische-zeitung.de
Aufklärung über Liebe und Sexualität
(veröffentlicht am 15. Juli 2010 auf badische-zeitung.de)
Wenig Geld und Kinderbetreuung belasten erheblich (veröffentlicht am 20. Juli 2010 auf badische-zeitung.de)
Zugang zu wichtigen Themen
(Südkurier 24. Juni 2010)

Pressearchiv

Südkurier, 24.11.11:
Mitgliederversammlung am 21.11.11

Hilfe für ein Leben mit Kind

Tiengen/Waldshut – Angst vor der finanziellen Belastung, Angst vor der Verantwortung und Angst, beruflich ins Abseits zu geraten, sind laut Verena Zeiher die Hauptgründe, warum Frauen heute einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen. Sie ist Vorsitzende des Trägervereins Donum Vitae Regionalverband Hochrhein, der die gleichnamige Schwangerenberatungsstelle in Waldshut unterhält. ...


Stuttgart, 15. Dezember 2011
donum vitae Fachtag in Stuttgart: Gut vorbereitet in die Zukunft

Wie ist donum vitae strukturiert? Wie sehen die finanziellen und personellen Rahmen-bedingungen aus? Welche Schwerpunkte zeichnen die Beratungsangebote aus und wo spiegelt sich darin christliches Handeln wider? Sind Frauen und Familien, die in die Beratungsstellen kommen, als „Klienten“ oder eher als „Kunden“ zu bezeichnen? Auf diese und viele anderen Fragen wird künftig ein ganz aktuell konzipiertes Qualitätshandbuch die Antworten liefern und so - besonders auch neue - haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterIn-nen bei ihrer Arbeit fundiert unterstützen. Bei einem Fachtag Anfang Dezember in Stuttgart haben sich Beraterinnen und Vorstandsmitglieder der sieben donum vitae Regionalverbände in Baden-Württemberg zusammen mit den Verantwortlichen des Landesverbandes gründlich mit dem gut 40 Seiten starken Werk auseinander gesetzt und ihm den letzten Schliff gegeben.

Unter dem Fachtagsmotto „Gemeinsam dem Leben eine Chance geben - Qualität und Nachhaltigkeit für donum vitae in Baden-Württemberg“ und der Federführung der Landes-geschäftsführerin Antje Schmidtke, moderiert von Andreas Formella, stellvertretender Geschäftsführer beim Landesverband Badisches Rotes Kreuz und der Qualitätsbeauftragten Elke Gail wurden Inhalte wie beispielsweise Öffentlichkeitsarbeit oder die Aufgaben ehrenamtlicher Vorstände engagiert diskutiert, durch Verbesserungsvorschläge ergänzt, straffer gebündelt und auf ihre praktische Umsetzung hin überprüft. All diese Anregungen werden nun in eine überarbeitete Version und die damit endgültige Fassung des Qualitätshandbuches aufgenommen. Das ausführliche Nachschlagewerk wird indes nicht nur detailliert das Innenleben von donum vitae beschreiben, sondern zugleich als wichtige Grundlage für eine mögliche Zertifizierung der mittlerweile elf Jahre alten Organisation dienen.

Die Lebens- und Entwicklungsgeschichte und die Zukunftsperspektiven der Schwangeren-beratungsstellen von donum vitae wurden beim ersten gemeinsamen Fachtag im Jahr 2009 ge-nauer in den Blick genommen. Seitdem wurden nicht nur die Beratungsangebote, sondern auch die anderen Organisationsinhalte stetig weiter entwickelt und den gesellschaftlichen Veränderungen angepasst. Und wie wichtig es ist, sich in dieser Dynamik immer wieder den besonderen Wurzeln von donum vitae bewusst zu werden, wurde auch beim diesjährigen Fachtag deutlich. Gitta Grimm, Vorstandsmitglied des donum vitae-Landesverbandes erinnerte in diesem Zusam-menhang an das Wirken von Jesus, wie es die Geschichten der Bibel überlieferten. In ihrem geistlichen Impuls sagte sie: „Jesus hat oft situativ gehandelt. Gerade dies macht auch heute noch die Qualität christlichen Handelns aus und ist deshalb eine besonders hohe Qualität.“

Karin Lutz-Efinger


Kompetente Beratungen für Schwangere
(veröffentlicht am 27. November 2010 auf badische-zeitung.de)

dazu eine kurze Berichtigung:
Bei den Beratungszahlen hat sich ein Fehler eingeschlichen: Zum Zeitpunkt der Mitgliederversammlung waren 90 Frauen und Paare in einer Schwangerschaftskonfliktberatung beraten worden mit weiteren 12 Folgeberatungen. 56 Frauen oder Paare haben die Stelle zur Schwangerenberatung aufgesucht mit weiteren 129 Folgeberatungen. Außerdem gab es 16 Beratungsgespräche nach Schwangerschaftsabbruch und 8 Beratungen unabhängig von Schwangerschaft.


10 Jahre donum vitae Regionalverband Hochrhein

Donum Vitae – ein fester Bestandteil der Gesellschaft (veröffentlicht am 05. Oktober 2010 auf badische-zeitung.de)>


Badische Zeitung, 09. Juli 2010
Es gibt immer einen Weg

"donum vitae" bietet Hilfe bei Schwangerschaftskonflikten an / Info-Wochen in der Bücherei.

Eine Buchpräsentation in der Stadtbibliothek informiert derzeit über den Themenkomplex Sexualität, Schwangerschaft und Geburt.
BONNDORF. Nicht für alle Frauen ist eine Schwangerschaft mit Freude verbunden. Trotz hoher Aufklärung "passiert" es doch immer wieder, dass Frauen ungewollt schwanger werden und einen Berg voller Probleme vor sich sehen, seien dies finanzielle Schwierigkeiten, Beziehungsprobleme, die berufliche Situation oder auch Angst vor der Verantwortung für ein Kind. Hilfe finden solche Frauen in der Schwangerenberatung, die im Landkreis Waldshut seit nunmehr zehn Jahren von "donum vitae" angeboten wird.
Gegründet wurde der Regionalverband, nachdem sich die katholische Kirche aus der Schwangerenberatung zurück gezogen hat und engagierte Christen nicht hinnehmen wollten, dass man sich bei diesem wichtigen Thema aus der Verantwortung stiehlt. Aus Bonndorf engagiert sich Stefanie Schwenninger im Vorstandsteam dieses Vereins, der mit seinen ungefähr 80 Mitgliedern dringend weitere ideelle und auch finanzielle Verstärkung sucht. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens stellt "donum vitae" derzeit seine Aufgaben der Öffentlichkeit vor.
In Bonndorf geschieht dies in Form einer Buch- und Medienpräsentation in der Stadtbücherei, die rege in Anspruch genommen wird und noch bis zu Beginn der Sommerferien zur Verfügung steht. Etwa 50 Bücher rund ums Thema Sexualität, Schwangerschaft und Geburt für alle Altersgruppen und auch für werdende Väter stehen hier neben einer Vielzahl von Aufklärungsbroschüren zur Auswahl, vom illuster gestalteten Aufklärungsbuch für Kinder bis hin zu Tipps im Umgang mit dem Baby.
Im Gespräch mit der Badischen Zeitung erläutern Stefanie Schwenninger und Justina Störk die Arbeit von "donum vitae". Die 42-jährige Sozialpädagogin berät werdende Mütter, gerne bezieht sie auch die Väter oder Familien mit ein. Besonders schwierig gestaltet sich ihre Arbeit bei Schwangerschaftskonflikten und einem beabsichtigten Schwangerschaftsabbruch. Sowohl junge Frauen in Schule, Ausbildung oder Studium als auch Frauen, die ihre Familienplanung bereits abgeschlossen haben, suchen bei donum vitae eine Anlaufstelle. Ein häufiges Problem bei jungen Mädchen ist, dass sie zwar aufgeklärt sind, aber bei der Verhütung Fehler begehen oder gerade bei ihren ersten sexuellen Erfahrungen nicht den Mut aufbringen, auf der Verwendung von Verhütungsmitteln zu bestehen.
Justina Störk zeigt werdenden Müttern Perspektiven auf, wie sie finanzielle Hilfe erfahren, die Kinderbetreuung organisiert oder auch der Alltag mit dem Kind bewältigt werden kann. Die Beratung dauert im Bedarfsfall über die Geburt hinaus bis zum dritten Lebensjahr des Kindes, die Mütter werden also auch in der ersten Zeit nach der Geburt nicht allein gelassen. Ziel der Beratung ist freilich, dass die Frauen sich für ihr Kind entscheiden, wobei die Entscheidung klar bei der Frau selbst liegt. Entschließt sich eine Frau dennoch zum Schwangerschaftsabbruch, erhält sie von donum vitae den dafür erforderlichen Beratungsschein.
Ein weiteres Aufgabengebiet ist die Beratung von Frauen, die mittels Pränataldiagnostik von einer späteren Behinderung ihres Kindes erfahren. Auch Migrantinnen mit ihren kulturellen Besonderheiten finden bei "donum vitae" Hilfe. Außerdem besuchen die Beraterinnen Schulklassen, um ergänzend zum Sexualkundeunterricht den Jugendlichen die große Verantwortung, die sie hier tragen, zu verdeutlichen. Sämtliche Beratung ist kostenlos und anonym. Neuerdings können betroffene Frauen sogar über das Internet Kontakt mit den Beraterinnen aufnehmen. Internetadresse: http://www.donumvitae-onlineberatung.de