donum vitae
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Jahresbericht 2012
(pdf)

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Aktuell

Filmtipp:
17 Mädchen

Regie Delphine und Muriel Coulin

Filmstart 14.Juni 2012  

In der bretonischen Hafenstadt Lorient wird die 17-jährige Schülerin Camille ungeplant Schwanger – und entdeckt darin ihre Chance: Die Schwangerschaft wird für sie zu einem Akt der Selbstbestimmung, mit dem sie die vorgeschriebenen Lebensentwürfe der Erwachsenen auf den Kopf stellen kann. Ein eigenes Kind, glaubt sie, würde ihrem Leben zudem einen Sinn geben und ihr erlauben, ihre Vorstellung von Familie zu verwirklichen. Als Camille ihren Freundinnen davon erzählt, schließen die Mädchen einen Pakt: Sie wollen alle zur gleichen Zeit schwanger werden und ihre Kinder gemeinsam aufziehen. Eine Geschichte in Anlehnung an eine wahre Begebenheit.

Film 17 Mädchen

 

Presse:
Ein Team hilft Müttern in spe
(veröffentlicht am Sa, 10. November 2012 auf badische-zeitung.de)

Bericht übder die Mitgliederversammlung 2012
(veröffentlicht am 10.12.12 auf badische-zeitung.de


Pressemitteilung

Bonn, 2. Oktober 2012
Der Schutz von Frauen und ihren ungeborenen Kindern braucht in der Gesellschaft höchste Priorität BONN. Die donum vitae-Bundesvorsitzende Rita Waschbüsch wählt in diesen Tagen deutliche Worte, um die enorme Wichtigkeit fundierter Beratung und Hilfsangebote zum Schutz von Frauen und ihren ungeborenen Kindern zu betonen: „Im Schwangerschaftskonflikt muss die Gesellschaft alles tun, um mit der Mutter den Konflikt zu beseitigen, nicht das Kind! Schwangerschaftsabbruch ist die inhumanste Lösung von Problemen.“

Am 24. September 2012 jährte sich die Gründung des donum vitae Bundesverbandes zum 13. Mal. Im Jahr 1999 war der Verein, der heute an 208 Orten in Deutschland Schwangere und Paare bei Fragen zur Schwangerschaft und im Schwangerschaftskonflikt berät, von Katholiken gegründet worden, nachdem die deutschen Bischöfe auf Druck aus Rom aus der Schwangerschaftskonfliktberatung ausgestiegen waren.

Im Jahr 2011 nahmen bundesweit 46.613 Frauen und Männer das Beratungsangebot von donum vitae wahr. 16.109 von ihnen in einem Schwangerschaftskonflikt (34%). 104 Frauen kamen nach einer Diagnosemitteilung einer Auffälligkeit während Pränataldiagnostik zu uns. 271 Frauen suchten nach einem Schwangerschaftsabbruch Beratung und Unterstützung bei den donum vitae BeraterInnen (2010: 172).

Mit online-Beratung ist donum vitae seit 2008 erreichbar. 89 % Prozent der Anfragen im Jahr 2011 stammten von Frauen. In 38 Prozent der Fälle erkundigten sie sich nach finanzieller Unterstützung, in 12 Prozent war das Thema eine ungewollte Schwangerschaft. In 31 Prozent wurden Fragen zu gesetzlichen Regelungen gestellt.

Im Jahr 2011 erreichten die donum vitae-Beraterinnen und Berater 102.000 Jugendliche und junge Erwachsene in 5.837 Präventionsveranstaltungen bundesweit. Diese dienen dem Ziel, junge Menschen zum verantwortungsbewussten Umgang mit der eigenen Sexualität zu befähigen.

donum vitae berät im Rahmen des gesetzlichen Beratungsauftrags auf christlichem Wertefundament auf das Leben hin. Auf Wunsch wird den Frauen der vom Gesetz verlangte Beratungsnachweis ausgestellt.

Alle bei donum vitae Engagierten sind angetreten, das ungeborene Leben durch Rat, Hilfevermittlung und Begleitung zu schützen, wissend dass dies nur zusammen mit der Frau und nicht gegen sie geschehen kann. donum vitae ist für Frauen und Paare auch dann da, wenn sie sich für einen Abbruch der Schwangerschaft entscheiden oder entschieden haben.

Getragen wird der Verein vor Ort in 28 Regionalverbänden und 43 Ortsverbänden von rund 1000 Ehrenamtlichen Vorständen, 292 hauptamtlichen Beraterinnen und Beratern sowie 141 Verwaltungskräften.


Pressemitteilung des donum vitae Bundesverbandes e.V. Bonn,
24. Juli 2012

Der Entwurf zur PID-Verordnung geht viel zu weit und muss nachgebessert werden

BONN. Mit einer klaren Handlungsaufforderung wendet sich die donum vitae-Bundesvorsitzende Rita Waschbüsch gegen den Entwurf der Durchführungsverordnung für die Präimplantationsdiagnostik (PID) durch den Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und fordert Nachbesserungen in wichtigen Teilbereichen.

„Der vorliegende Entwurf sieht eine weitestgehende Freigabe der PID vor. In der Begründung wird zwar gesagt, dass eine Begrenzung der PID dem Willen des Gesetzgebers entspreche, dieser soll im Entwurf zur Durchführungsverordnung jedoch nicht durch eine zahlenmäßige Begrenzung der PID-Zentren, sondern lediglich durch besondere medizinisch-technische Qualitätsansprüche gewährleistet werden. Dies halte ich für unzureichend. Bei im Vorfeld der Gesetzesentscheidung angeführten 100-200 PID-Fällen pro Jahr wäre ein Zentrum ausreichend“, so Rita Waschbüsch.

Durch die Vielzahl der vorgesehenen PID-Zentren mit einer Vielzahl von Ethikkommissionen wird es zu unterschiedlich engen und weiten Auslegungen des Gesetzes und daraus resultierenden Fallzahlen kommen. Durch die Einsetzung nur eines Zentrums kann auch der Konkurrenzdruck vermieden werden, der zwischen den Zentren hinsichtlich der notwendigen Wirtschaftlichkeit und Auslastung des Zentrums entstehen könnte. Zudem ist ein PID-Tourismus zu den Zentren zu befürchten, in denen die Ethikkommissionen am großzügigsten mit der Auslegung des Gesetzes verfahren.

Während im Durchführungsentwurf in §3 noch eine psychosoziale Beratung durch fachlich qualifiziertes Personal „im PID-Zentrum“ vorgesehen ist, wird in der Begründung (besonderer Teil, Seite16) zur Durchführungsverordnung empfohlen, die gesamte Beratung der Paare dem Facharzt (Humangenetiker) zu übertragen. Aus unserer langjährigen Erfahrung in der vorgeburtlichen Beratungspraxis wissen wir, dass dies sowohl eine Überforderung des Arztes darstellt als auch dem Beratungs- und Unterstützungsbedarf der betroffenen Frauen und Männer nicht gerecht wird.